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Ohne Titel | Muehl, Otto

Öl/Leinwand, 1983, 110x80 cm

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Muehl, Otto

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Biografie

Geboren am 16. Juni 1925 in Grodnau/Oberschütze/Burgenland
1936 Realgymnasium Oberschützen, Burgenland
1943 Mit 18 Jahren zum Reichsarbeitsdienst eingezogen, danach Offiziersausbildung.
1944-45 Kriegsdienst und Gefangenschaft
1946 Abitur Realschule Wiener Neustadt, 2 Semester Jurastudium – Universität Wien.
1947 Studium in Deutsch und Geschichte – Universität Wien.
1952 Lehramtsprüfung in Deutsch und Geschichte – Universität Wien,
1953 – 1957 Studium der Kunstpädagogik an der Akademie der bildenden Künste Wien.
1959 Psychoanalyse bei Josef Dvorak.
1960 Bekanntschaft mit Günter Brus, Entdeckung des Tachismus/Materialbilder.
1961 Bekanntschaft mit Hermann Nitsch.
1962 Muehl lässt sich mit Nitsch und Frohner im Perinetkeller für 3 Tage einmauern, Ausmauerung durch das Publikum. Im Zuge der Ausstellung entsteht das gemeinsame Manifest “Die Blutorgel”, in dem er grundsätzliche Gedanken zur Entwicklung seiner performativen und materialorientierten Kunst unter Einschluss des menschlichen Körpers formuliert.
1963 Erste öffentliche Veranstaltung des Wiener Aktionismus: Sturz einer mit Marmelade und Weizenmehl gefüllten Küchenkredenz auf die Straße. Die Aktion wird von der Polizei abgebrochen. Strafe 14 Tage Arrest
1963 – 1973 realisiert er eine Vielzahl privater und öffentlicher Aktionen
1968 Skandal an der Universität Wien im Rahmen der Veranstaltung “Kunst und Revolution”, als Folge wird Otto Muehl verhaftet, zwei Monate Untersuchungshaft
1970 Gründung der Kommune Praterstraße, später AAO (Aktions Analytische Organisation), Wien.
1972 Ankauf des Friedrichshofes im Burgenland, in der Nähe von Neusiedel am See. Entwicklung des Projektes Friedrichshof. Freie Sexualität, Gemeinschaftseigentum, gemeinsames Aufziehen der Kinder und die Weiterentwicklung der künstlerischen Aktion zur Aktionsanalyse und in der Folge zur analytischen Selbstdarstellung sind Grundstrukturen der Kommune.
1975 – 1991 entsteht eine große Anzahl von Malereien, Guachen, Aquarellen und Zeichnungen. In verschiedenen Werkphasen variiert er Themen und Malstile, die auch in Zusammenhang mit in der Kommune realisierten Filmprojekten stehen
1987 Die Kommune, am Höhepunkt bis auf 700 Menschen angewachsen, nun gut organisiert, erreicht einen ökonomischen Auftrieb, was zuletzt auch zum Konflikt führt. Die Kommune erwirbt ein weitläufiges Gelände auf der kanarischen Insel Gomera. Muehl lebt und arbeitet den Großteil des Jahres in seinem Atelier in “El Cabrito”.
1988 Heirat mit Claudia Weissensteiner.
1991 Nach 21 Jahren Bestand löst sich die Kommune Friedrichshof auf. Otto Muehl wird wegen “strafbaren Handlungen gegen die Sittlichkeit” und Verstosses gegen das Suchtgiftgesetz zu sieben Jahren Haft verurteilt. Er hat das Urteil nicht anerkannt.
1997 Die Hälfte der Strafe wurde Muehl nicht erlassen, obwohl es ihm zugestanden wäre. Durch eine allgemeine Amnestie wird er am 17.12.1997 nach 6 1/2 Jahren mit Parkinsonkrankheit und auf einem Auge erblindet aus der Haft entlassen.
1998 Burgtheater Wien, auf Einladung von Claus Peymann, als Leser seiner “Briefe aus dem Gefängnis 1991 – 1997”, und als Autor und Schauspieler seines Dramoletts “Muchl”. MAK Museum für angewandte Kunst Wien, Muehl “7”, eine Retrospektive der Gefängnisarbeiten.
2000 Musée du Louvre Paris. Beteiligung an der von Regis Michel kuratierten Ausstellung “Posséder et détruire”.
2002 Beginn der Computermalerei und der electric painting Aktionen und Filme.
2004 MAK Museum für angewandte Kunst Wien, Retrospektive “Leben / Kunst / Werk Aktion Utopie Malerei 1960 – 2004”
2005 Angeregt durch die Computermalerei wird die Farbe direkt aus der Tube auf die Leinwand aufgetragen, das führt zu den exzess–art Objekten. Die Michele Maccarone Art Gallery in New York wird Otto Muehls Galerie.
2006 – 2010 zahlreiche Ausstellungen im In und Ausland
2010 Otto Muehl wird 85 Jahre alt.
26.05.2013 Otto Muehl stirbt im Kreis der “Art Life Family” in Portugal.

 

Muehl, Otto

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