Hans Fronius
Der 1903 in Jugoslawien geborene Künstler übersiedelte nach dem Ersten Weltkrieg gemeinsam mit seiner Familie nach Graz.
Von 1922 bis 1928 studierte Fronius an der Wiener Akademie der Bildenden Künste.
Während dieser Zeit unternahm er mehrere Studienreisen nach Italien, Deutschland, Holland, Dänemark und Frankreich. Sein künstlerisches Vorbild ist Alfred Kubin, zu dem Fronius eine enge Freundschaft entwickelt.
1931 nimmt er eine Stellung als Kunsterzieher am Realgymnasium in Fürstenfeld/Steiermark an, wo er fast drei Jahrzehnte tätig ist. Seine dortige Beschäftigung wie auch seine künstlerische Arbeit wird durch die Teilnahme am Zweiten Weltkrieg weitgehend unterbrochen.
1961 zieht Fronius nach Perchtoldsdorf bei Wien. Sein malerisches wie grafisches Werk wird aufgrund seines spontanen Gestus, der großen Erzählkraft und fantastischen Einbildungskraft als 'Expressiver Realismus' bezeichnet.
Fronius betätigt sich darüber hinaus auch als Illustrator und veröffentlicht insgesamt 115 Bücher und Mappenwerke.
Besonders erwähnenswert sind hier seine Illustrationen zu Werken von Franz Kafka und E.A. Poe, die einem breiten Publikum bekannt sind.
Fronius stirbt 1988 in Mödling.
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